Das verhängnisvolle Selfie von Angela Merkel

Analphabeten sind vor allem auf visuelle Kommunikation angewiesen. Und gestern konnten wir erleben, daß Angela Merkel offenkundig nicht mehr weiß, wer sie ist.

Da wäre so etwas wie „Gedenke, daß du sterblich bist“ aus dem alten Rom für deutsche Verhältnisse nötig gewesen, vielleicht „Gedenke, daß du abwählbar bist und später juristisch belangt werden kannst!“ Aber was hilft das dann noch?

Sie inszeniert sich, wenn man den GEZ-Medien glauben darf, als Mutter aller Flüchtlinge beim Besuch eines Asylbewerberheims und erzählt etwas von Integration und in Arbeit vermitteln wie ein Blinder, wenn er von Farben spricht oder wie in der Endzeit der DDR als Honecker sich für das Volk hielt.

Merkels Beraterstab besteht aus Neoliberalen und Uniprofessoren, die eher vor der Welt fliehen und wenig Ahnung von dem haben, was zu tun wäre. Das Problem ist nämlich nicht beherrschbar. Daher werden die hochbezahlten Damen und Herren jetzt alle in Deckung gehen und nur noch Vorschläge machen, die das Undenkbare nicht denken.

Und Merkel merkt das gar nicht oder will es nicht merkeln.

Und deshalb waren die Selfies mit Merkel für Merkel normal und richtig. Aber das wären sie nur in einer Mediendemokratie für die Menschen hier gewesen

„Seht her die Königin von Deutschland macht sich mit uns gemein, sie will uns alle aufnehmen und ihr könnt kommen!“

Das war meiner Meinung nach die visuelle Kommunikation von gestern. Keine Distanz, keine klaren visuellen Botschaften, die Grenzen zeigen, nichts aber auch gar nichts, was ihre Einsichtsfähigkeit in die Größe ihres Schlamassels gezeigt hätte.

Sie ist mit ihrem Handeln der Anlaß für das, was uns überrollt.

Und gestern wurde mir deutlich, daß sie das nicht begreift.

Wenn sie jetzt so weitermacht, wird Deutschland in einem nicht mehr steuerbaren und beherrschbaren Chaos enden.

Wenn die Grenzen nicht in den nächsten 30 Tagen stark kontrolliert werden in Europa und Dublin 2+3 nicht massiv umgesetzt werden, dann wird es absolut chaotisch werden:

  • Allein die bisherigen Flüchtlinge werden uns pro Jahr mindestens 20 Milliarden kosten bei heutigem Stand. Und dies ist nur über den Daumen gerechnet.
  • Die Kommunen wissen fast alle nicht mehr wohin mit den Menschen. Das gesamte Verwaltungsleben wird nur noch von Ausnahmen bestimmt. Und die Menschen vor Ort werden einfach vor vollendete Tatsachen gestellt
  • Das Festhalten an der neoliberalen Ideologie und der Agenda 2010 wonach arbeitslose Inländer mit Asylanten gleichgesetzt werden und noch nicht mal eine mit der Rechtsprechung und dem Grundgesetz konforme Regelung umgesetzt wird, indem pro Jahr des Einzahlens in die Sozialversicherung der Hartz4 Satz dauerhaft um 2 Prozent erhöht wird, wird zu sozialen Konflikten führen, die ein Vielfaches meines Vorschlags kosten werden.

Es wird nach meiner Einschätzung auch noch viel mehr Opfer geben, bevor dies alles befriedet werden kann (wenn überhaupt). Aber Merkel entscheidet durch ihr aktuelles Verhalten, ob dies hier und in Europa oder eher in den Konfliktzonen außerhalb geschieht.

Sie war in Duisburg-Marxloh, sie war in Heidenau und sie kann nicht so tun, als ob dies „beherrschbar“ wäre. Und das sind nur Tatsachen bei voller Integration und vollem Portemonaie gewesen.

Bei einer Völkerwanderung wird es anders werden, weil wir kein muslimisches Land sind und weil bei uns aus idelogischen (nicht verfassungsmäßigen) Gründen materiell keine Unterschiede zwischen den Einheimischen und den Flüchtlingen gemacht werden. Im Libanon, in der Türkei und in Jordanien ist ein Flüchtling ein Flüchtling, der Hilfe erhält aber nicht automatisch dieselben Rechte hat wie die einheimische Bevölkerung. Das ist übrigens auch in den USA und Kanada und Schweden so…

Deutschland ist noch ein Land, ein Kulturraum und keine reine neoliberale Wirtschaftszone.

Es muß doch dem letzten Politiker klar werden, daß in einer Zeit der Völkerwanderung

  • eine Gesundheitskarte und kostenlose Gesundheitsleistungen für jeden Asylanten ohne Einschränkungen die ganze Welt nach Deutschland holt
  • die materielle Gleichsetzung von Asylanten mit Inländern und die Zahlung von fast unendlichem Hartz4 für arabische Großfamilien alle Araber hier reinholt, die noch denken können, auch wenn sie hier nicht arbeiten können oder wollen
  • die Uminterpretation des Grundgesetzes von einem Gesetz, dessen Inhalte so zu verstehen sind, daß sie dort enden, wo der Schaden am deutschen Volk beginnt, in ein Gesetz, das so tut, als ob es auf der ganzen Welt geltend würde, alle Probleme der Welt hierhin holt.

Merkel muß auf Einwanderungsländer blicken. In die USA, nach Kanada, auch nach Großbritannien und Frankreich.

Einwanderung und politisches Asyl sind Ausnahmen und enden dort, wo der Fortbestand des eigenen Sozialsystems und Kulturraums in frage steht. Grundrechte sind zwar absolut wie Merkel so schön sagt aber nicht bedingungslos und unbegrenzt. Der Staat hat das Recht zu sagen wer, wann, wie etc. und muß dabei das Wohl des Volkes als Maßstab haben.

Ich will nicht in mexikanischen oder anderen südamerikanischen Verhältnissen enden und ebenso wenig mit muslimischem Clandenken als Parallelordnung.

Der Zusammenbruch der polizeilichen Ordnungsbefugnis an den Grenzen und auf den Strassen hat gerade begonnen und zeigt erste Auswirkungen.

Integration kann man nicht verordnen, geregelte Zuwanderung und politisches Asyl sind eben nicht grenzenlos sondern haben ihre Grenzen in der von der Politik definierten Aufnahmefähigkeit. Merkel kommt aus dem Osten und kennt das nicht.

Wer diesen Konflikt jetzt nicht austrägt und klare Grenzen zieht, der diskutiert in spätestens zwölf Monaten ganz andere Dinge, wenn es dann noch eine staatliche Ordnung in der bisherigen Form gibt.

Es geht nicht so weiter wenn es so weitergeht.

Ein Grexit ist vielleicht „beherrschbar“ liebe Angela Merkel, ein ungesteuerter Exodus nicht.

Nachtrag ein paar Tage danach:

Wie wahr diese Zeilen sind kann man hier nun nachlesen.

Noch ein Nachtrag am 15.09.15:

Merkel streitet die Wirkung ihrer Selfies ab:

„Auch die Argumentation ihrer Kritiker, sie sei es gewesen, die mit Worten und Bildern die Flüchtlinge nach Deutschland gelockt habe, wies sie zurück. Nicht die „Selfies“ ihres Besuches in dem Aufnahmelager in Heidenau seien es gewesen. Andere Bilder seien um die Welt gegangen – jene nämlich, wie die Menschen in Deutschland den Flüchtlingen Hilfe geleistet hätten. „Das kam aus dem Herzen der Menschen.“

Sie will die andere Seite nicht sehen.

 

 

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