Deutsche Politik treibt immer mehr Menschen in Armut

Das Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen hat folgendes festgestellt:

„Die extrem hohe Armutsbetroffenheit von Arbeitslosen in Deutschland muss vor allem als Folge der Arbeitsmarktreformen der zurückliegenden Jahre interpretiert werden. Die Grundsicherungsleistung (Harzt IV) liegt noch unterhalb des Existenzminimums und auch die Versicherungsleistung Arbeitslosengeld fällt bescheiden aus. … Die Bekämpfung von Armut zählt zu einem der wichtigsten sozialpolitischen Ziele der Europäischen Union. Trotzdem leben in der EU viele Menschen unter Einkommensbedingungen, die mit einem Armutsrisiko verbunden sind. Besonders stark betroffen sind die Menschen in Griechenland
(23,1 %) und in Spanien (20,4 %). Mehr als jeder fünfte Einwohner gilt hier als arm.
Eine Armutsgefährdung liegt vor, wenn das für jedes Haushaltsmitglied verfügbare Haushaltseinkommen nicht ausreicht, um die Güter und Dienstleistungen zu erwerben, die zur Abdeckung des jeweiligen nationalen sozialkulturellen Existenzminimums erforderlich sind. Die Armutsgefährdungsschwelle
ist auf 60 % des nationalen medianen verfügbaren Äquivalenzeinkommens festgesetzt.“

Mehr gibt es hier (pdf).

 

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