Die BRD hat beschlossen, ältere Arbeitslose gelten nicht mehr als arbeitslos

Sie glauben das nicht?

Dann lesen Sie mal den § 53a SGB III:

„(2) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen haben, ohne dass ihnen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten worden ist, gelten nach Ablauf dieses Zeitraums für die Dauer des jeweiligen Leistungsbezugs nicht als arbeitslos.“

Herr Nussbaum hat dies alles erläutert.

Nun wissen wir auch, wie Statistiken legal manipuliert werden.

Aber das ist nicht alles.

Wer bis 67 arbeiten soll und gar keine Arbeit erhält, sollte doch anders behandelt werden.

Ich könnte mir folgendes vorstellen:

„Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen haben, ohne dass ihnen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten worden ist, können nach dieser Zeit ohne Rentenabschläge mit 60 in die vorgezogene Altersrente, wenn sie mindestens 25 Versicherungsjahre nachweisen können.“ Das gibt es leider noch nicht.

Genau das ist aber die Politik, die wir brauchen und die bezahlbar wäre.

Das ist sogar nachgewiesen.

Noch Fragen?

 

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