Gelungene Propagandavorstellung – Flüchtlinge werden jubelnd begrüßt

Es erinnerte mich sehr an die Propagandamasche in einer Diktatur. Nur die Fähnchen waren durch Plakate ersetzt.

Fast alle Flüchtlinge kamen in München an. Sicherlich gab es dort Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen klatschten.

Und dann hielten alle Kameras der Weltpresse diese Bilder fest und verkündeten, daß die Menschen jubelnd und klatschend begrüßt wurden.

Stimmt – aber am Bahnhof war nicht die Mehrheit der Bevölkerung sondern es waren eher die Aktivisten unter den Gutmenschen und die gelangweilten Gaffer mit Geld und Zeit, die mal Flüchtlinge begrüßen und fotografieren wollten mit ihren teuren Smartphones.

Vielleicht fühlte man sich ja verbunden, weil die vielen Flüchtlinge ja auch so viele tolle Smartphones haben – wer weiß.

Wichtig ist, daß die Smartphones auf beiden Seiten eine wichtige Rolle spielten. Denn die vielen Smartphones auf beiden Seiten haben sehr geholfen, das Bild von Deutschland in die Welt zu transportieren, das nun überall zu sehen ist.

Denn für wen ist das ein schönes Bild?

Für die Welt und für die Menschen in der Welt, die überlegen, es in Deutschland besser zu haben als dort, wo sie bisher leben.

Die syrischen Flüchtlinge berichten ebenso wie viele andere Flüchtlinge nach Hause, daß man in Deutschland alles umsonst erhält, sowohl die medizinische Versorgung als auch das Essen, Trinken und Wohnen. Und solange man nicht richtig deutsch kann und keine anerkannte Ausbildung hat, kann man sich auf die Familie konzentrieren. Erstaunlich ist ja auch, dass fast alle, die in die Kameras sprechen, Studenten sind oder Ärzte oder Ingenieure. Ich hatte eher in dieser Menge Pflasterer, Hirten, Bauern und Soldaten im Sinn.

Und man wird schon bei der Ankunft jubelnd begrüßt.

Das haben sie am Wochenende wirklich fein gemacht, die deutschen und internationalen Medien und die Smartphones. Kein Wort der Kritik oder der Hinweis, wie wenige nur jubelten.

Mit der Wirklichkeit der einheimischen Bevölkerung in Deutschland hinter dem Bahnhof hat dies nichts zu tun. Da werden auch die vielen Hinweise im Propagandafernsehen nicht helfen, daß die Deutschen so viel helfen. Wer hilft denn?

Jede Bewegung wird als Ehrenamt gezählt. Ehrenamt ist Schwarzarbeit im sozialen Bereich, die der Staat nicht bezahlen will. Deshalb nennt man es Ehrenamt. Richtig wäre es, wenn nun die 8 Millionen echten Arbeitslosen unter den Inländern angeschrieben würden und man denen,

  • die die deutsche Staatsbürgerschaft haben und
  • hier zur Schule gegangen sind und
  • einen Berufsabschluß haben,

eine bezahlte sozialversicherte Arbeit anbieten würde als Integrationslotsen im Alltag. So würde jeder Asylant sofort hier integriert und mindestens ein Jahr Kontakt erhalten, es würde ein echtes Miteinander geben und es würde auch etwas für die Arbeitslosen und die Sozialkassen getan. Zwei Millionen Arbeitsplätze über Nacht bei zwei Millionen Asylanten über Nacht.

Das wäre Deutschland zum Jubeln!

Stattdessen kommen aus der Politik Begriffe wie „verkraftbar“ oder „Wir schaffen das“

Was schaffen wir?

  • Die Konflikte auszutragen, die entstehen werden?
  • Die Abschaffung der deutsch geprägten sozialen Räume auszuhalten?
  • Die neuen Menschenmassen in den Arztpraxen, auf den Strassen, in den Schulen und in der Begegnung in Deutschland zu akzeptieren?

Wer schafft das?

Merkel und Gabriel im Regierungsviertel?

Und nun werden insgesamt drei Städte zu Drehkreuzen für Flüchtlinge ausgebaut. Und zugleich verkündet Gabriel, daß eine halbe Million Flüchtlinge pro Jahr „verkraftbar“ seien. Da sind aber die Verwandten, die nachkommen dürfen, nicht drin. Wenn es nur zwei wären, wären dies pro Jahr schon 1,5 Millionen…

Da kommen aber noch mehr, wenn der Strom erst einmal läuft.

Die Politik hat die Integration bisher in guten Zeiten nicht geschafft. Nun werden hier in schlechten Zeiten die Parallelgesellschaften unter Zwang wachsen.

Hier wird eine neue Bevölkerung politisch „gezüchtet“ oder „etabliert“ oder welcher Begriff auch passt.

Wendet man damit Schaden vom deutschen Volk ab oder fügt man dem deutschen Volk damit Schaden zu?

Und wenn die Bundesregierung dies alles nur zwei Jahre durchzieht, dann sind mit den Möglichkeiten des Nachzugs fast 6 Millionen Menschen auf dem Weg hierhin oder schon da.

Es tut mir leid, das geht nicht ohne die völlige Zerstörung der vorhandenen Sozialstrukturen oder es gibt eine echte Kraftanstrengung und man schafft zwei Millionen bezahlte Integrationslotsen.

Anders ist dies in meinen Augen nicht zu verkraften und nicht zu vertreten.

Gerade das asoziale Hartz4 System wird mit den falschen Anreizen für Junge (wo man mit Kindern ohne Arbeit mehr „verdient“ als ohne Kinder und mit Arbeit) und der Verarmungsregel für Ältere alles sprengen.

Das sprengt auch die EU von innen heraus.

Es ist für mich eindeutig. Wenn Deutschland vollgepumpt wird mit nichteuropäischen Menschen, dann werden die Länder um Deutschland herum Grenzen bauen und Deutschland ausgrenzen.

Die Schicksalsfrage Europas wird eher sein, ob der Euro wichtiger ist als die nationale Identität und der nationale Kulturraum. Mir scheint es akuell so zu sein, daß nur Deutschland seine Identität nicht bewahren will (vielleicht weil sie noch nicht gefunden wurde), während die anderen Staaten ihre nicht abgeben wollen.

Wenn es sowieso eine schwierige Zeit geben wird, dann ist eine schwierige Zeit ohne Euro mit eigenen Grenzen leichter zu steuern als eine schwierige Zeit mit Euro und einer unberechenbaren EU-Bürokratie ohne die eigenen Grenzen.

Europa ist ein Staatenbund auch wenn die Bürokraten und TTIP-Freunde entmachtete Staaten haben wollen, um einen Bundesstaat jenseits klarer demokratischer Legitimation zu beherrschen. Was dabei rauskommt sieht man: Die EU-Bürokratie ist das schlimmste Monster, was man sich ausdenken konnte und das EU-Parlament der teuerste Spielplatz für ausgemusterte Erwachsene.

Klar ist aber auch: ein gutes Europa ist in den Grenzen der Nationalstaaten möglich. Das wollen auch die meisten Länder der EU, wenn es so läuft wie bisher. Der Euro ist dabei ganz nett und Subventionen sowieso.

Aber die eigene Identität, die sich durch staatliche Souveränität, eigene Grenzen, die eigenen Bevölkerung und eigene Kultur auszeichnet, ist wichtiger als der Euro oder die EU, wenn es ernst wird.

Und wer jemals daran zweifelte, der sieht sich spätestens jetzt bestätigt.

Abgesehen davon fühle ich mich noch an einer anderen Stelle bestätigt. Ich habe darauf hingewiesen, daß der Druck von Merkel und Schäuble auf Griechenland dazu führen wird, daß die Griechen die Flüchtlinge alle weiterleiten. Der Sieg von Merkel und Schäuble, die Vermeidung des Grexit, hat nun genau dazu geführt. Griechenland soll sparen und zugleich die Grenzen sichern. Die lachen so wie wir lachen würden, wenn wir es wären. Und dann fordert Griechenland Geld dafür von der EU und die EU traut den Griechen nicht. Und jetzt?

Ja da kommt Freude auf.

Europa ist noch nicht so weit, daß alle ihre Kultur so verleugnen wie die Deutschen. Und nach den neusten Erlebnissen wird es vorläufig auch nicht so weit kommen.

Und das Quotensystem für Asylsuchende der EU-Bürokratie, das gerade diskutiert wird, ist ein Witz. Frankreich und England wollen verteilt über mehrere Jahre jeweils so viele Flüchtlinge aufnehmen wie in München am letzten Wochenende angekommen sind.

Die Rückkehr zu klassischem Vorgehen ist die einzige echte Lösung. Grenzen zu, klare Regeln wie in der Schweiz, Rückkehr zur Volksarmee in Deutschland, weniger EU und mehr Nationalstaat. Dann wird die EU dies überleben und aus dieser Position heraus auch neue Kraft finden, weil man sich darauf geeinigt hat, dies zusammen zu tun.

Das wird den Neoliberalen, die sich in die Schweiz abgesetzt haben, weh tun und Deutschland und der EU als Staatenbund gut tun. Und wenn die Welt in hundert Jahren noch existiert, dann gibt es vielleicht auch einen Bundesstaat EU – vielleicht.

Noch merkt man so etwas in der Berliner Verblendung nicht.

Warten wir mal ab.

Text 1.1

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