Kulturschaffende als kreatives Prekariat

Was die Künstlerin und Fotografin Gundula Schulze Endowy mit dem Blick von außen schon feststellte, ist nun auch amtlich bestätigt.

Wer nicht das Glück hat, in einer Verwaltung „Kultur“ mit Tarifbezahlung zu verwalten, der lebt fast oder völlig unter der Armutsgrenze.

Hartz 4 und Kultur gehören in Deutschland selbstverständlich zusammen. Der würdelose Umgang mit Menschen geboren auf dem Restmüll des Nazidenkens und manifestiert in Hartz 4 ist die Grundlage dieser Situation.

Insgesamt ist das Monatseinkommen in diesem Bereich vor Steuern schon niedrig, aber die hohen Einstiegsbeiträge in den Sozialversicherungen für Selbständige und Freiberufler und die Steuerpraktiken der Finanzämter hemmen massiv.

Deutschland kann gut ohne Kreativität leben wie wir gerade schon erleben. Konsumieren als Lebensform ist natürlich auch was. Vielleicht ist dies auch das Schicksal der Deutschen.

Wer mehr will, der muß Regionen und Sozialbedingungen suchen, die jenseits deutschen Denkens sind.

Die kulturpolitische Gesellschaft bietet auf ihrer Webseite vielfaches Material. Man kann sich gut informieren.

Auf kulturwirtschaft.de finden sich weitere gute Hinweise.

Aber das Problem in Deutschland besteht ja darin, daß das Wissen nichts mehr bringt, weil die meisten Politiker sich nicht mehr als Volksvertreter fühlen sondern Politik als Karrierebrett benutzen jenseits dessen, was das Grundgesetz vorsieht.

 

 

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