Männer erhalten im Durchschnitt 6 Jahre Rente bevor sie sterben

Zumindest in Wuppertal und Remscheid ist dies so, wenn die Rente mit 67 kommt und die Zahlen so bleiben.

Wenn man sich die offizielle Sterbestatistik anschaut, dann ist dies so. Da sterben die Männer in Wuppertal mit 73,2 und in Remscheid mit 73,7 Jahren.

Wenn die Rente mit 67 heute voll eingeführt wäre würde dies bedeuten, die Männer hätten 6,x Jahre Rente erhalten.

Daneben gibt es aber auch noch eine statistische Wirklichkeit. Die ist anders und dient u.a. natürlich dazu, die Rente mit 67 zu begründen.

Beispiele:

  • Ein Mann stirbt mit 65 und der andere mit 85. Das ergibt zusammen 140. Geteilt durch zwei ergibt das ein Sterbealter von 70.
  • Wenn nun der eine bis 70 lebt und der andere bis 90, dann ergibt dies ein Sterbealter von 80 Jahren.
  • Wenn der eine mit 55 stirbt und der andere mit 95, dann liegt das Sterbealter bei 75 Jahren.

Viele Statistiker leiten aus diesen Rechnungen dann ab, die sie mit vielen anderen Formeln aufpeppen (meine Rechnung ist ja viel zu banal), dass wir alle immer älter werden. Das stimmt natürlich nur für die, die die anderen überleben.

Und die Statistiker sagen nun, dass natürlich die Menschen immer länger leben, was sie rein statistisch „beweisen.“ Das ist natürlich nicht wirklich so sondern nur statistisch so. Wenn die aktuelle Generation von Senioren älter wird, dann heisst dies nichts, weil genausogut noch mehr früher sterben können und die Alten dann dennoch älter werden.

Wenn sie also glauben, dass sie automatisch immer älter werden, weil sie länger arbeiten müssen, dann glauben sie das nur.

Die, die aktuell älter werden gehören zu der Generation,

  • die in den vorgezogenen Ruhestand konnte,
  • die mit Anfang oder Mitte/Ende 50 aufhören konnte und
  • die weniger und/oder anderen Stress hatten und mehr Möglichkeiten des Ausgleichs.

Diese Kriterien kommen übrigens in der Statistik nicht vor. Denn wenn man nun berücksichtigt, dass die, die bis 67 arbeiten

  • nicht mehr früher in Rente können
  • neue Formen von Stress haben wie ununterbrochene Vigilanz
  • durch Multibeanspruchung weniger Ausgleich haben bzw. keinen finden

dann sieht die Sache anders aus.

Selbst die statistische Wirklichkeit leugnet nicht, dass aktuell die Männer zum Beispiel in Wuppertal und Remscheid nicht mal 7 Jahre Rente erhalten bevor sie tot sind. Und wie löchrig die statistische Wahrheit ist, habe ich gerade versucht zu zeigen.

Die Deutschen seien “ärmer als der Durchschnitt, sie leben nicht so lange wie die anderen, sie haben keine Kinder, und die Ausländer suchen das Weite, weil sie nicht länger mit ihnen leben wollen”.

Dann wählt mal schön wieder die, liebe Landsleute, die uns das eingebrockt haben.

So ist es brav: viel einzahlen, früh sterben und sich nicht wehren.

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