Neues aus dem Geheimland: Haben GB und die USA ehemalige Stasi-Mitarbeiter eingestellt?

Unglaublich aber wahr. Geheime Dokumente sind heute veröffentlicht worden, die zeigen, dass die Stasi-Strategien aus analogen Zeiten, um Menschen zu zerstören, eins zu eins in die digitalen Zeiten übernommen worden sind.

Auf Theintercept ist heute eine Reihe von Dokumenten veröffentlicht worden, die genau zeigen, wie jeder von uns zu jeder Zeit im Internet diskreditiert und sozial zerstört werden kann (soll).

Dabei geht es um Manipulation im großen Stil mit kleinen Dingen. Es geht um Zersetzung 2.0 im digitalen Bereich.

Das gibt es nicht nur bei Geheimdiensten sondern auch so.

Es beginnt mit kleinen Dingen wie Eigenschaften, die bei Suchergebnissen auftauchen. Ich habe mich schon mehrfach gewundert, wieso mein Name plötzlich in sog. Webverzeichnissen auftauchte, die meinen Namen mit Eigenschaften verbinden und mit Geschäften, mit denen ich gar nichts zu tun habe. Aber bei google sind diese dann bei Eingabe meines Namens zu finden als Suchergebnisse.

Wer nur darauf schaut, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen erhält über die Liste der Suchergebnisse damit einen völlig falschen Eindruck – der sich aber im Kopf festsetzt.

Dann kommen wir zu einer deutschen Besonderheit. Wir müssen unsere private Anschrift ins Impressum setzen, wenn wir bloggen. Das führt dann zu der Situation, dass jeder unsere Anschrift und unseren Namen benutzen kann, um woanders im Netz in unserem Namen sich anzumelden für Gewinnspiele, Newsletter oder noch viel mehr.

Man wird also gezwungen durch die deutschen Gesetze, Daten öffentlich zu machen, die jederzeit mehr oder weniger kriminell genutzt werden können. Und wenn man einem etwas anhängen will, dann benutzt man diese eben und behauptet irgendwo irgendwas.

Und nun sind wir an dem Punkt, wo dieses System offenkundig als Regelmassnahme zur Diskreditierung von Menschen staatlich eingesetzt wird in westlichen Geheimdiensten.

Das ergibt sich doch aus den Dokumenten oder habe ich da was übersehen oder falsch verstanden?

Die Rheinische Post ist auch darauf aufmerksam geworden.

Aber wie ist es der NSA gelungen, so vorzugehen?

Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Erfahrungen der Stasi aus analogen Zeiten hier erfolgreich digital verarbeitet wurden. Denn es ist ja offenkundig eine eins zu eins Umsetzung geworden, die durch die neuen erweiterten Möglichkeiten verfeinert worden ist.

Damit ist aber auch die Rechtssicherheit bei Beweismitteln weg. Digitale Beweise taugen nichts, wenn sie manipulierbar sind.

Wir leben in einer Zeit, die die digitalen Möglichkeiten zunehmend instrumentalisiert. Nur klare Rechtsnormen können da helfen.

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