Neues Training – Kultureller Selbstschutz in Zeiten der Völkerwanderung

Man muß „den Status quo anerkennen, um ihn zu überwinden“, wie Egon Bahr sagte.

Ich habe nach der Wende im Osten Deutschlands das gefunden, was mir im Westen fehlte: deutsche Häuser, deutsche soziale Strukturen, deutsche Traditionen und Kopftücher wurden nicht aus religiösen Gründen aufgesetzt als Zeichen der Unterwerfung sondern als Schutz gegen das Wetter.

Die schönsten Landschaften fand ich dort wo heute immer mehr Asylanten hingeschickt werden: Suhl, Eckartsberga, Dresden, Zwickau etc.

Während ich in Remscheid, Solingen und Wuppertal schon länger das Gefühl hatte, nicht mehr in Deutschland zu sein, sondern in einem Vielvölkergemisch, das keine Integration wollte auf deutscher Grundlage sondern maximal Parallelgesellschaften lebte, die durch gegenseitige Gruppenmacht voneinander abgegrenzt waren, fand ich im Osten das, was für mich öffentlich und im Umgang miteinander Deutschtum symbolisierte.

Das kann auch Brauchtum sein, es war aber vor allem die deutsche Art, christlich oder ohne Religion die Welt mit unserer Sprache und unserer Landschaft zu erleben und zu denken und zu gestalten.

Deutschland ist auch geografisch der einzige Fleck auf der Welt, wo man deutsch sein kann.

Und der ist jetzt weg.

Deutschland ist ein kleines Land, auch geografisch. Es gibt zwar noch kleinere Länder, aber die waren nie Exportweltmeister. Nun sollenn wir Importweltmeister werden, indem die letzten deutschen Regionen durch Masseneinwanderung als deutscher Sozialraum zerstört werden.

Dazu wird das geltende Recht außer kraft gesetzt, indem Menschen ungehindert und unregistriert hier rein dürfen, Sozialleistungen erhalten und mit ihrem Weltbild hier bleiben dürfen, ohne vorher in das hier geltende System integriert worden zu sein.

Sie bringen ihr Weltbild mit. Das ist weder christlich, noch demokratisch, noch rechtsstaatlich.

Eine Kennerin der Szene fragt gerade „Welcher Muslim verwirft nun die antidemokratischen Aspekte der Scharia bei der Einreise nach Europa?“

Sie lernen, daß man nicht legal handeln muß, um Sozialleistungen zu erhalten. Und sie lernen, daß sie sich nicht anpassen müssen, um hier alles zu erhalten, was die einheimische Bevölkerung hier geschaffen hat.

Und die Einheimischen, die so wie ich empfinden, lernen, daß man ihnen das einzige nimmt, was sie haben: ihr eigenes Land und ihre eigene Kultur.

Hier werden gerade „neoliberale McDonalds-Regeln“ eingeführt: Überall auf der Welt gleich und völlig entfremdet geht es nur um Profit und nicht um das Recht, im eigenen Land abgegrenzt von anderen Ländern und Kulturen nach den eigenen Werten und sozialen Anschauungen leben zu dürfen.

Ich persönlich erlebe gerade, wie der Rechtsstaat hier außer kraft gesetzt wird. Einerseits werden Urteile des Bundesverfassungsgerichtes gar nicht mehr umgesetzt wie die rechtswidrige Kürzung von Hartz4 bei Ehen. Andererseits werden geltende Abkommen wie Dublin 2 und 3 und Grenzvereinbarungen gebrochen. Und die Exekutive, die Polizei, wird von den Flüchtlingsmassen überrannt!

Und was passiert?

Es ist absehbar, daß Millionen von Flüchtlingen hier keine Arbeit bekommen, Kinder machen, sich langweilen und der Rest ergibt sich von selbst durch den Charakter der verschiedenen Ethnien. Sie müssen alle nicht zurück. Das ist aber der Kern des Flüchtlings. Er kämpft gegen die Feinde im eigenen Land und dann kehrt man zurück, um das Land wieder aufzubauen.

Wer glaubt, daß der Flüchtlingsstatus in Deutschland mit drei Jahren Aufenthalt dazu führt, daß die Masse der Flüchtlinge danach freiwillig zurückgeht, der wird sich täuschen.

Immer mehr durch Hartz4 verarmte Deutsche treffen auf immer mehr Nichtdeutsche und nicht hier verheimatete arme Fremde.

Das Thema Gläubige und Ungläubige, Christen und Heiden, wird hier riesige Konfliktzonen schaffen weil die meisten, die hierhin kommen, sich in ihre eigenen Gruppen mit ihren eigenen Glaubensregeln zurückziehen werden.

Es gibt für mich keinen Anhaltspunkt, wieso die Integration, die in Friedenszeiten nicht funktioniert hat unter besseren Bedingungen, ausgerechnet jetzt funktionieren sollte.

Hinzu kommt: wer mit der Agenda 2010 so viel sozialen Sprengstoff geschaffen hat und so rumgemurkst hat, ist wohl kaum in der Lage, nun kompetenter zu agieren und Konflikte zu vermeiden, die diese Gesellschaft zerreissen werden.

Ich glaube eher daran, daß die verschiedenen Ethnien, Kulturen, Religionsgemeinschaften und Sippen um die Vorherrschaft kämpfen werden. Die Welt hat sich nicht geändert und die Menschen auch nicht.

Deutschland ist zu klein, um diese Konflikte auszuhalten.

Die Bundesregierung hat gerade Maßnahmen eingeleitet, die genau diesen Weg in Deutschland beschleunigen werden.

Kriterien sind Gesetzlosigkeit durch bewußte Nichtanwendung, Überforderung durch fehlende Exekutivkräfte und Überlassen der Entscheidungen nicht gewählten Institutionen und privaten Unternehmen.

Es ist sehr schade, daß ich das erleben muß.

Was kann man tun?

Alles was nötig ist.

Dazu gehört auch der kulturelle Selbstschutz:

  • Identität erfolgt durch Abgrenzung. Darauf hat Erich Fromm oft hingewiesen.
  • Darauf aufbauend ist interkulturelle Kompetenz erforderlich.
  • Und das Finden des persönlichen Wegs in dieser neuen Lebenssituation, die uns von nun an bis ans Lebensende begleiten wird.

Und selbst wenn man es schafft, sich selbst durch die Brille des Anderen zu sehen sieht der Andere Dich noch lange nicht durch deine Brille.

Wie man sich selbst schützen kann im persönlichen Umgang mit anderen Kulturen

  • im Gesundheitswesen
  • im Verkauf
  • im privaten Umfeld
  • im öffentlichen Raum

kann man nur im gemeinsamen Training erfahren.

Dazu gehört persönliches Coaching ebenso wie Seminare.

Ich halte diese Art von Training bei solchen gesellschaftlichen Entwicklungen für unerläßlich.

Anders wird das persönliche Überleben und das Absichern der eigenen Identität nicht möglich sein.

Davon bin ich fest überzeugt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf geschichtsbuch.de

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