Statistik: Mehr Arbeitslose bedeutet weniger Langzeitarbeitslose

„Langzeitarbeitslosigkeit im europäischen Vergleich
Von 2007 bis 2009 ist der Anteil langzeiterwerbsloser Menschen an allen Erwerbslosen in der EU (EU 28) um fast 10 Prozentpunkte auf 33,3 Prozent gesunken. Der Rückgang war jedoch nicht das Ergebnis einer realen Verbesserung der Arbeitsmarktchancen für Langzeiterwerbslose. In Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Erwerbslosigkeit insgesamt gestiegen und somit der Anteil der Langzeiterwerbslosen gesunken (siehe Kapitel 2).“

Diese Sätze sind auch einer neuen Broschüre der Arbeitsagentur „Der Arbeitsmarkt in Deutschland – Die Arbeitsmarktsituation von langzeitarbeitslosen Menschen“

Auf dem Cover der Broschüre sitzt eine blonde junge Frau mit einem etwas älteren Mann zusammen. Das Cover vermittelt mir den Eindruck, Alter gibt es nicht.

Bundesagentur für Arbeit Langzeitarbeitslose

Bundesagentur für Arbeit Langzeitarbeitslose

 

Erhellend ist folgende Aussage:

„Im Jahresdurchschnitt 2013 waren von den 4,42 Millionen Arbeitslosengeld II- Beziehern 3,10 Millionen oder 71 Prozent Langzeitleistungsbezieher, d.h. in den letzten 24 Monaten mindestens 21 Monate im Leistungsbezug. “

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Selbst statistisch werden die Probleme immer größer.

Schafft endlich sozialversicherungspflichtige öffentliche Arbeitsplätze für alle ab 50 und keine 1-Euro-Jobs sondern sozialversichert 10 Euro pro Stunde!

 

 

 

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