Vermissen Sie George W. Bush? – Er kommt über TIPP zurück

Sara Armstrong von gop.com hat mir geschrieben.

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Ich heisse gar nicht Donald aber das scheint egal. Vor der Einführung von Obamacare war es besonders schlimm. Fast täglich bekam ich Emails mit Geschichten über den Horror, der in den USA entstehen wird, wenn die Menschen eine Krankenversicherung erhalten.

Seit der Einführung wechseln die Themen etwas. Heute kann ich mir ein T-Shirt mit George W. Bush bestellen, weil er Geburtstag hat.

Es ist Propaganda pur, die täglich ins Postfach kommt. Damit aber nicht genug. In Deutschland war es vor der Wahl auch ein bisschen so. Da kamen plötzlich Presseschau und Politische Mitteilungen in der Zusammenfassung ins Postfach von Anbietern, von denen ich nie zuvor gehört hatte.

Wer allein die amerikanischen Emails liest, die ich so erhalte, dem wird klar, wie in den USA das Blaue vom Himmel erzählt wird.

Hier wäre es undenkbar, so zu denken – zumindest bisher offiziell in den Medien. Aber es wird mir auch deutlich, daß TIPP bedeutet, den neuen amerikanischen Bedingungen das europäische Land zu öffnen. Amerika hat Europa von Hitler befreit und dafür viele Tote zu beklagen gehabt. Daher ist der Umgang mit den USA eine besondere Angelegenheit. Das TIPP-Verfahren und seine Intransparenz zeigen aber, daß die Angst berechtigt zu sein scheint von geschichtslosen Unternehmen beherrscht zu werden, die keine Kultur des Miteinanders auf Augenhöhe wollen sondern für die Sozialsysteme Störfaktoren der Gewinnmaximierung sind und der Mittelstand nur als Übernahmeobjekt dient.

So danke ich Donald Duck(?) für die Gelegenheit, seine Emails lesen zu können, die anders wirken als gedacht.

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