Wer soll das alles lesen?

Beobachtungen um mich herum führen zu dem Schluß, daß das Aufschreiben der Wahrheit keine Auswirkungen auf die Wirklichkeit hat.

Es ist natürlich sinnvoll, zu verstehen, was man tut. Aber wenn man es nicht versteht und Spaß dabei hat, ist das auch nicht schlimm.

Es ist auch völlig egal ob man informiert ist, weil es sich meistens um Illusionen der Teilnahme handelt.

Die Augenzeugenillusion durch bunte Bilder ist die Lüge des Tages.

Ich befinde mich mit diesen Erkenntnissen in guter Gesellschaft:

„Von Niklas Luhmann stammt auch die für feuilletonistische Debatten fundamentale, gleichwohl oft missachtete Einsicht, dass es nichts bringt, flammende Appelle an „die“ Gesellschaft zu verfassen. Das ist nur gut für die eigene Empörungsabfuhr; es existiert kein Adressat, der sich davon angesprochen fühlen würde.“

Daher komme ich zu dem Schluß mit dem Aufschreiben ist jetzt erst einmal Schluß.

Schluß

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