Zwischen Feigheit, Hass und Spionage: WDR, Gauck, Diätenerhöhung, Mindestlohn und ein Spion

Heute war ein interessanter Tag. In den WDR-Nachrichten wurde eifrig berichtet, daß heute der gesetzliche Mindestlohn ab 2015 im Bundesrat beschlossen wurde.

Dabei wurde immer wieder betont, daß unter 18jährige ausgenommen sind. Aber die Langzeitarbeitslosen wurden mit keinem Wort erwähnt, zumindest nicht bei WDR4 und WDR5 in der Mittagszeit. Ziemlich feiger Staatsrundfunk.

Der Herr Bundespräsident hat heute die Diätenerhöhung durchgewunken. Damit erhalten Abgeordnete als Erhöhung auf einen Schlag mehr als ein Mensch, der 40 Jahre pro Monat 2000 Euro brutto verdient hat und dann in Rente möchte. Das hat in ein paar Stunden bei t-online allein zu über 600 Kommentaren geführt (mittlerweile am Tag drauf sind es 997). Der Hass sitzt tief.

Und dann ist da noch die Sache mit den Spionen der USA. Der BND hat sich das fein ausgedacht. Der BND steht ja in der Kritik und soll nicht so viel Geld für neue Spionagetechnik erhalten wie er will. Also macht man aus dem Spionagealltag eine Inszenierung und „enttarnt“ Agenten. Jetzt muß sogar der Oberagent ausreisen. Dann wird der Bundestag beschließen, daß der BND mehr Geld bekommt, um selbst besser aushorchen und spionieren zu können (im Inland?) und kurz darauf gibt es eine symbolische Verständigung zwischen den USA und der BRD und alles läuft wie bisher. Wahrscheinlich kriegt der BND dabei noch mehr Geld als bisher gefordert.

Aber wer sieht das?

PS:

SZ und Spiegel haben es jetzt (einen Tag später) auch gemerkt.

Und netzpolitik.org hat es eine Woche später schwarz auf weiss dargestellt.

 

 

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